Startseite Abonnieren

Archiv für Juli, 2008

Schweiß!!!!

Es ist eindeutig zu warm, wenn man in der Straßenbahn sitzt und einem die Schwitze aus der Kniekehle die Wade herunter läuft!

Übrigens mag ich das Wort Schwitze viel lieber als Schweiß. Da klingt irgendwie nicht ganz so … schwitzig bzw. schweißig.

Autsch …

die beiden müssen wohl leider abgenommen werden.


[Durchgeblutet.]

Lebens-t-räume 08.08.’08 – 10.08.’08 auf Schloß Albrechtsberg.

Ich möchte es nur festhalten. Damit ichs nicht vergesse.
[Und natürlich auch damit's der Herr reinkarnationsfladen liest.]

Beschwerde!

Also dieses Wetter da draußen. Das ist doch ein Witz!? Es kann doch nicht sein, dass Frau hier bereits gegen 16Uhr das Schreibtischlicht anmachen muss. Also wirklich. Das ist sowas von unnötig. Vielleicht will sich der Herr Wetter auch nur gut mit mir stellen, weil ich ja eh mein selbst erteiltes Ausgehverbot wegen der Diplomarbeit einhalten muss. Aber wenigstens ein bisschen schön. Sodass ich morgen schon super Laune haben, weil die Sonne mich an der Nase kitzelt und sagt “Aufstehen Claudi.”

Aber Frau hat auch etwas positives zu vermelden. Morgen kommt der Herr reinkarnationsfladen wieder ♥ Und! Heute wurde das letzte Kapitel der DA beendet. Es steht nur noch ein Kapitel bezüglich des Ausblicks bzw. des Fazits an. Ach herrlich!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

21.07. Hannover

Einundzwanzigster Siebter!
Der Wecker klingelt. Bzw. ertönt “Good Morning” singender Weise. Die Uhr zeigt 3:15 an. Narf. Was für eine Ungerechtigkeit. Nicht einmal die Straßenlaterne draußen vorm Fenster ist schon an.
Das kleine Tier wartet auf Essen. ?! Um diese Uhrzeit? Ich glaub ja, wir sind innerlich verbunden irgendwie.
Ich öffne den Käfig und schlürfe ins Bad. Ja Tiere kommt ruhig mit. Also Badezimmer schnell frettchensicher machen.
Beim Blick in den Spiegel stelle ich fest … Wow! Für diese Uhrzeit. Superst!!!
Zurück in der Küche. Toast in den Toaster. Tiere mit Essen versorgen. Katzenklo säubern. Der eigene Körper hat plötzlich kein Verlangen mehr nach Toast. Hm. Irgendwas muss aber gegessen werden – sonst wird der Weg zum Zug nichts. Ein halber Joghurt schafft den Weg in den Magen. Immerhin etwas.
Ganz fix Tasche packen. Geld einpacken. Gesicht noch ein bisschen aufhübschen und das Vogelnest da auf dem Kopf in eine Frisur verwandeln – Glätteisen sei dank. Der Schirm! Wo ist der Schirm?! Das gibts doch nicht. In diesem Haushalt gibt es drei Schirme – wo sind die?! Ah. Natürlich da wo sie immer sind. Wo sonst? Kurzer Blick auf die Uhr. Aaaah. 4:09 Ich wollte in einer Minute das Haus verlassen. Toast schnell mit Käse belegen. Einpacken. Müll schnappen. Und den Schirm. Aaaaah. Kurz vor der angst noch den Schlüssel und das Handy geschnappt. Nochmal kurz zurück an den Nachttisch. Buch einpacken. Auf gehts.

Hm wenn man erst draußen ist, ist es nicht mehr so dunkel draußen. Und was für eine tolle Luft. Und die Ruhe!!!! Ein dunkler Schatten. Uah ein Mann. Hoffentlich will der mir nichts böses. Nein er läuft nur morgenmuffel-dreinguckend an mir vorbei. Angekommen an der Straßenbahnhaltestelle. Leicht erhöhte Körpertemperatur aufgrund des Tempos. 4 Minuten noch. Reicht um noch einmal fix Geld abzuheben. Schwupp di wupp erledigt. Lauter Frauen hier an der Haltestelle. Da kommt die Bahn. Wow. Was für ein Betrieb. Das gibts ja nicht. Um diese Uhrzeit. Was machen die Leute denn alle hier? Egal.
Düd düd Fahrkarte lösen. Ich liebe dieses schräge Geräusch des Automaten.

Ankunft Bahnhof. 20 öde Minuten warten. Im Zeitungsladen ist keiner drin, also geh ich auch nicht rein zum Schmökern. WLAN-Empfang mit Handy auch negativ. Hach! Also wirklich nur warten und Wagen- und Sitzplatznummer auswendig lernen. Zeit ist rum. Gang zum Bahnsteig. Hallo Zug :) rein mit mir. Ein junger Mann sitzt auf meinem Platz. Ich verjage ihn. Setze mich hin. Schaue nach oben. Wie kommt da Kaffee an die Decke?! Der Mann hatte auch Kaffee an seiner Jacke. Wie geht das? Ich wechsle vom Fenster- auf den Gangplatz. Lese Zeitung. Beobachte Menschen. Einer schnarcht. Aber man kann den Verursacher nicht lokalisieren. Ankunft Leipzig. 40 Minuten warten. Ich trinke das erste Mal in meinem Leben allein einen Kakao in einem Cafe. Nicht schlecht eigentlich. Zeit rum. Nächster Zug. Auf nach Hannover. Zug ist brechend voll. Aber mir gehören zwei Plätze – juhu!!! Studieren der Unterlagen. Vorbereitung auf das Vorstellungsgespräch – der Grund meiner langen Reise.
Ankunft in Hannover. Rein ins McCafe. Noch einmal allein Kakao trinken. Hmm der war richtig gut. Ich beobachte eine Frau und ihren Mops. Der darf Milchschaum schlabbern. 10:00 Uhr. Kurzer Gang zum Taxistand. Ich erkundige mich, wie lang es bis zur besagten Adresse dauert. Alter Mann weiß gar nicht wo das ist. Narf. Überschlägt – 10 bis 15min. Hm. Stimmt das jetzt? Ach wird schon. Ich vertröste ihn, dass ich in einer halben Stunde noch einmal komme. Denkste. Ich suchte mir fix einen anderen Fahrer. Er meinte viertel Stündchen. Ok. Gang zurück in die Bahnhofshalle. Leute beobachten. Floristin beim Blumenstraußbinden zusehen. Herrlich beruhigend. Blick auf die Uhr – ok die Zeit ist bereit. Claudi ist bereit. Auf gehts. Ein furchtbar netter Mann. Leider gar nicht gesprächig. Angekommen. Ui schickes Gebäude. Der Herr am Empfang winkt mich schon rein. Oi!Ich bin nicht zu spät oder? Blick aufs Handy. Nein auf keinen Fall. Naja ich gehe rein. Er meint, ich müsste keine Angst haben. Ich verneinte es und erklärte ihm, dass ich mich doch erstmal ordentlich anziehen wollte bevor ich das Gebäude betrete. Kurze Anmeldung. Ich bekomme einen Besucherausweis zum an die Brust stecken. *wichtig fühl* Ich werde erwartet. Zwei Sekunden später kommt ein netter Mann. Ok. Hach – sehr sympathisch! Einmal quer durchs Gebäude. Tapp tapp tapp. Tolle Atmosphäre. Rein ins Zimmer. 1h ausquetschen. Mal sehen obs gefruchtet hat.
Ein türkischer Taxifahrer mit fehlenden Schneidezähnen sammelte mich wieder ein. Er sprach nur gebrochenes Deutsch. Ich auch. Total automatisch. Sehr niedlich. Er fragte ob ich hinter oder vor dem Bahnhof herausgelassen werden möchte. Keine Ahnung?! Keine Ortskenntnis. Er versucht mir mit gebrochenem Deutsch bildlich zu erklären, wie die Vorder- und die Hinterseite aussieht. Ok. Dann Vorderseite. Ticket kaufen. Rein in den Zug. und so weiter und sofort.

Daheim angekommen. Eine Portion Sushi zum Abendbrot. Hervorragend. Jetzt entspannen. :)

Freitag

Da wär er also. Der Freitag. Mit sonnigem Gemüt aber dennoch etwas unterkühlt mit seinen derzeitigen 19,3°C.

Hier am Schreibtisch hat man alles bestens im Blick. Das Wetter geradeaus in Form einer kleinen Wetterstation. Wobei die junge Frau darauf fest davon überzeugt ist, dass die Temperaturen Minirock und bauchfreies Oberteil zulassen. Rechts gibts das Fenster um das Wetter hautnah zu erleben. Auch der Briefkasten ist da gleich nebenan. So ist Frau ständig informiert, ob der Briefkasten eine Ladung Post erhalten hat oder nicht. Verständlicher Weise gibts Post aber nur, wenn keiner zu Hause ist. Aber heut kam eine sehr schicke Dankeskarte. Dafür dass wir auf der Hochzeit waren und so tolle Bilder geschossen haben. Letztens da in Heidelberg. Und als Beigabe ein ganz zauberhaftes Fotos. *stolz* Frau Reinkarnationsfladen hat ihre Aufgabe da wirklich sehr gut gemacht. Gleich an den Kühlschrank kleben das gute Stück :)

Frau muss dann allein den Lebensmitteleinkauf über sich ergehen lassen. Es ist eine Überlegung jetzt noch zu entschwinden, da heut ab 15/16Uhr ein Richtfest auf dem Plan steht. Davor könnte man noch einmal die bereits gestern begutachtete Bluse unter die Lupe nehmen und sie heut eventuell mal anprobieren. Das somit gestern gesparte Geld wurde aber umgehend in ein Buch investiert. Bei diesem tollen Cover konnte Frau einfach nicht widerstehen. Und es war sein Geld wert. Aufgrund der Leseausdauer gestern abend, musste der Wecker heut noch ein zweites Mal klingeln.

Herr Reinkarnationsfladen beglückt Frau jeden Tag mit einem Anruf aus der Schweiz. Zum späten Nachmittag wird täglich nach den Wettervorhersagen gefragt, so dass Frau neben der Diplomarbeit auch schon fast ein meteorologisches Fernstudium absolviert. Multitaskingfähig hoch 10.

Während dessen beschäftigt sich Frau damit, wie denn wohl die Mehrzahl von Status heißt. Kann doch nicht sein, dass es da im deutschen nichts anständiges gibt. Nehmen wir eben ein anderes Wort für Status. Überaus hilfreich ist da diese Seite hier www.wie-sagt-man-noch.de. Einfach ein Wort eingeben, für das man das Synonym sucht. Und schwupp. 10 mögliche Treffer.

eBay

Da beobachtet man seit ein paar Tagen eine wunderbare Tasche aus braunem Leder. Frau ist ja da sehr unbedarft und freut sich über den damaligen niedrigen Preis von gerade mal 20 Euronen und Zerquetschte. Drei (!!!) Tage vor Auktionsende bietet irgend ein böser Mensch ganz heftig doll, so dass der derzeitige Preis bei 70 Euronen und Zerquetschte liegt. Tzö!

Bergfest vorbei

Damit hätten wir gestern also auch das allwöchentliche Mittwochsbergfest erledigt. Um die von der DA ermüdeten Augen ein bisschen zu entlasten, hat Frau sich an den Kenia-Urlaub erinnert und dieses tolle Lied im Internet gefunden.

Das gabs jeden Morgen im Hotel. Und nun gibts das auch jeden Morgen vom Handy zu hören.

Zu aller Überraschung lag heut morgen eine Mail im Postfach, die besagt, dass Frau am Montag um 11:00Uhr in Hannover zu sein hat. So ganz allein. Auweia. Nach einer gefühlten halben Stunde wurde ganz schnell online das Zugticket gekauft. Für sage und schreibe 29Euronen. Wer will denn auch sonst schon um kurz vor 5Uhr(!!!!!) mit dem Zug fahren. Der Herr Reinkarnationsfladen wurde in der Schweiz weilend informiert. Ab dem Bahnhof wird ein Taxi genommen damit Frau sich nicht verliert im fremden Großstadtdschungel. Dabei muss doch eigentlich Diplomarbeit geschrieben werden. Ach verflixt!

Claudi allein zu Haus

Der Herr reinkarnationsfladen ist bereits am Sonntag abend gen Norden gefahren um gestern abend dann gen Süd-Westen zu fahren um dann heute gen Süden zu fahren.
Die Herrenfahrradgruppe legt eine Woche Alpensternfahrt im Tessin ein. Und Frau schreibt Diplomarbeit. Die letzten Seiten. Es fruchtet langsam ein bisschen.

Und weil Frau allein hier ist, wird es eine kulinarische Explosion geben. Am Sonntag gab es das aller erste Mal selbst gemachte Kartoffelsuppe. Sie war ein wenig fest in der Konsistenz aber dafür sehr sehr lecker. Auf dem Programm stehen außerdem noch Saure Eier und gebacken wird auch noch ein bisschen. Andere hoch explosive Events sind nicht geplant, es muss ja was werden – irgendwie.

Da steht es.
Es hat sich erst nicht raus getraut aus dem Kämmerchen. Denn es kennt ja hier noch niemanden. Es freundet sich gerade ein bisschen mit Amadeus an.

Dann konnte ich es überreden mal kurz heraus zu kommen um alle mit Schönheit zu blenden.

Ganz jungfräuliche Reifen.

Und in voller Pracht.


Ältere Einträge »