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Archiv für September, 2009

Stroh und Kürbisköpfe

Vor der Kirche stapeln sich gerade Unmengen an Kürbisköpfen und Stroh liegt auch überall rum. Tausende Autofahrer streiten sich, wer näher an der Kirche parken darf und wer nicht. Hach. Zauberhaft.

Dipl-Infer vs. Dipl-Inge

Am WE stand ein Ausflug in den westlichen Westen der Republik an. Esslingen und Ludwigsburg. Kinderporsche abholen. Hat alles bestens geklappt. Auf der Rückfahrt im Auto klopften sich Herr und Frau Reinkarnationsfladen auf die Schulter, was man doch für ein super Schnäppchen gemacht habe.
Zu Hause alles auseinander genommen – mittlerweile ist alles frisch gewaschen und beduftet das Zimmer.
Zwischenzeitlich trudelte auch die Babyschale ein. Dank eines Adapters kann man diese auf den Kinderporsche montieren. Theoretisch. Nachdem Frau generell erstmal den ganzen Vormittag damit beschäftigt war, den Kinderporsche mit Hilfe ihres Werkzeugs wieder zusammen zu bauen, gab sie bei der Operation Babyschale nach einer halben Stunde entnervt auf.
Die Internetrecherche ergab – passt wirklich nicht. Blöd. Falsche Babyschale. Neue muss her. Kinderporschehersteller schreibt, dass das nicht passt. Wirklich nicht.
Herr Reinkarnationsfladen riet Ruhe zu bewahren und versprach sich nach der Arbeit des Problems anzunehmen.
Herr Reinkarnationsfladen war keine 10min zu Hause und hatte die Schale am Kinderporsche befestigt. Einsprüche der Frau Reinkarnationsfladen, dass das nicht gehen dürfte laut dem schlauen Internet, wurden ignoriert. Ätzend! Für Frau wäre es wahrscheinlich einfacher gewesen, dass ganze zu programmieren …

Sti – Sta – Stachel

Der ein oder andere Leser wird sich an diesen Artikel erinnern.
Es ging um den Kaktus. Der sich gemeiner Weise auf den reinkarnationsfladischen Arm fallen ließ. Bis zum heutigen Abend befand sich immer noch ein hartnäckiger Stachel im linken Daumen. Mittlerweile eingewachsen natürlich. Das versteht sich von selbst. Die Stelle wölbte sich mittlerweile ein wenig und tat nach einer Berührung auch weh.
Gerade eben fasste sich Frau Reinkarnationsfladen ein Herz und eine Pinzette und stellte sich unter gleißendes Licht. Dummerweise rutschte die vom Duschen aufgeweichte Hautpartie immer wieder in sich zusammen. Das OP-Team musste vergrößert werden. Also Herrn Reinkarnationsfladen rangepfiffen. Gedrückt. Gezogen. Gequetscht. Hartnäckig. Und nicht gejammert. Erst ein bisschen Haut abgelöst und dann. Da kam er raus der bösartige Stachel. Riiiiiesengroß. Viel größer als all die anderen. Fürchterlich ekelig.
Aber. Operation geglückt. Patient noch am Leben.

Moorpackung

Da gibt es im gesamten Wald auf dem Esslinger Berg eine Schlammpfütze …
Hund rennt durch mit Maximalgeschwindigkeit und lässt sich dann genüsslich drin nieder. Liegend. Im Schlamm. Klasse.

Völlerei extrem

Bis gerade eben haben die Reinkarnationsfladens sich den Bauch mit selbst gemachtem Sushi voll geschlagen. Aus Ermangelung an Frischfisch hier im Süden leider nur mit gefrorenem Lachs. War aber dennoch gut.
Dabei wurde festgestellt, dass die R.s Bedarf an Sushigeschirr haben. Sojasauce aus nem Glas macht sich ein bisschen schlecht, wenn die nur halb fachmännisch gerollte Sushirolle im Glas auseinanderfällt. Außerdem – zu viel Fisch gekauft. Evtl. gehts morgen also in die zweite Runde. *gut roll*
Jetzt sitzen wir hier mit runden Kugelbäuchen und hoffen, dass das Tatü-Tata-Spektakel draußen nicht wegen uns aufgefahren wurde.

Upgrade

neues WordPress upgrade. Fertig.

Früh morgens

Wenn es zwischen 8.30 und 9.00 Uhr an der reinkarnationsfladischen Tür klingelt, heißt das entweder:
- Frau muss ein Paket für jemand anderes entgegennehmen
- ein lang erwartetes Paket traut sich endlich nach Bayern
- jemand liebes hat an uns gedacht

Heute haben zwei ganz furchtbar liebe Menschen an uns gedacht. Ein riesengroßes Paket aus der Metropole Hamburg. Roch aber weder nach Fisch noch nach Elbe. Herr Einstein und Frau Reinkarnationsfladen warfen sich beide auf das Paket.

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Mottengeschlechter

Mottengeschlechter sind nicht spezifisch. Zumindest nicht in der bayrischen Phantasiewelt. Und sie bauen auch keine Häuser. Wie auch, sie haben ja kein Geld. Gravierende mottentechnische Neuigkeiten werden eh geheim gehalten bis zum Tag X.

Man sollte nicht immer zwischen den Zeilen lesen. Denn da steht ja nichts. Außer Weißraum und so. Um genauer zu sein – typografischer Weißraum. Da kennt Frau sich aus.
–> ein kleiner Exkurs zum Weißraum? Bitte hier entlang klick

Riesig

wird unsere Motte wohl nicht werden. Woher auch :)
Man lag gestern sehr entspannt mit seinen 10cm Kopf-bis-Poppes-Länge und bewegte sich einmal kurz um Frau und Doktor n’abend zu sagen. Alles dran was man halt so braucht.
Von der Wartezeit wollen wir hier nicht berichten. Sich mit beeinträchtigten Schwäbinnen zu unterhalten ist wirklich alles andere als einfach. Frau kommt sich da schon fast vor wie ein Aus.länder. Frau versteht sie einfach nicht!

Lang, länger, am längsten.

So ziehen sich lange Arbeitstage des besten Ehemannes. Wenn sie denn mal lang werden. Und wenn dann immer ins Ungewisse. Dies gehört zwar nicht zur Tagesordnung, dennoch leiden Frau und Hund darunter. Extremst natürlich, das versteht sich von selbst.
Das Schwergewicht Hund namens Herr Einstein findet es außerordentlich ermüdend bis in den Wald zu schlappen. Würden wir dort irgendwann (wahrscheinlich nach Einbruch der Dunkelheit) ankommen, könnte Frau den Hund an der Leine wieder zurückziehen oder wahlweise einmal quer durch den Wald.
Sonst fährt uns Herr Reinkarnationsfladen immer hin. Aber bei langen Arbeitstagen fehlt uns dazu einfach der fahrbare Untersatz. Leiden auf hohem Niveau. Man kennt das ja. Frau mag gar nicht an die nächste Schulung Anfang November denken. Die ihr aus einem anderen Grund sowieso ein Dorn im Auge ist. So ein richtig fieser mit Widerhaken und so.

Frau macht sich dann mal auf die Suche nach was Fahrbarem. Nech.


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